Tagung für filmbegeisterte junge Leute und Fachkräfte der Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit
Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod
In den letzten Jahren gab es eine neue Welle mit politisch engagierten und aufklärerischen Filmen. Dokumentarfilme wie „We Feed the World“ erreichen in den Kinos ein breites Publikum, die Filme von Michael Moore avancieren zu regelrechten Kassenschlagern und gewinnen zahlreiche Festivalpreise.
Spielfilme – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene – erzählen uns von Flüchtlingsschicksalen, Kindersoldaten oder Ghettobewohnern und konfrontieren uns mit Themen, mit denen wir sonst wenig in Berührung kommen.
Junge Leute interessieren sich mehr für Politik, als ältere Generationen vermuten. Was können Filme zur politischen Bildung beitragen?
Welche Filme zu politischen Themen interessieren Jugendliche? In der Praxis zeigt sich, dass sich Jugendliche nicht damit begnügen, Filme zu konsumieren, sondern dazu übergehen, selbst Filmbeiträge zu produzieren.
Auch dieses Jahr haben wir wieder die junge Filmszene zu Gast, die für die Vernetzung der FilmemacherInnen sorgt, und eine Auswahl aktueller Produktionen vorstellen wird.
Dabei wird auch darüber diskutiert, ob Filme noch Bedeutung als Medien der Gegenöffentlichkeit haben und wo die besonderen Stärken einer Filmvorführung im Vergleich zu anderen Medien liegen.
Am Sonntag, 2. Mai 10:00 Uhr, findet die jährliche (öffentliche) Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Jugend und Film e.V. statt, bei der u. a. neue Projekte des Verbandes vorgestellt und diskutiert werden.
Die Tagung wird gefördert durch